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Samstag, 14. August 2010

Der lächelnde chinesische Teetisch

Im Laufe der Jahre entdecke ich immer wieder neue Teesorten, Teegebräuche und Tee-Spielzeuge, die ich gerne ausprobiere. So habe ich vor einiger Zeit damit begonnen, Tee im chinesischen Gong Fu Stil zuzubereiten. Dazu habe ich mir nach und nach das passende Teegeschirr zugelegt, wozu neben einem Gaiwan* (einer speziellen chinesischen Deckeltasse) unter anderem auch ein Teetisch bzw. Teetablett* gehört.

In meinem aus Bambus gefertigten Teetablett ist in den Deckel statt der üblichen “Wasser-Ablaufrinnen” das chinesische Schriftzeichen für Tee eingearbeitet, was ihm ein ganz besonderes Flair verleiht:

Tee-Tisch Bild 1

Der Punkt rechts unten müsste zwar eigentlich ein Strich sein, dient aber als “Griffloch”, um den Deckel leichter abheben zu können. Allerdings hat das Schriftzeichen in dieser Form noch eine ganz besondere Eigenart, die ich durch Zufall entdeckte. Denn wenn man mal “verkehrt herum” vor dem Tisch sitzt, sieht es so aus:

Tee-Tisch Bild 2

Und – zumindest ich – sehe hier ganz deutlich einen lächelnd zwinkernden Smiley, bei dem die unterste Linie glatt noch als stilisierter Körper durchgehen könnte. – So habe ich jetzt neben meinem “Markenzeichen”, dem “Smiling Gaiwan”*, gleich noch ein weiteres fröhliches Tee-Spielzeug, das mich beim Teegenuss begleitet.

Pure Tea: Super Premium Gyokuro Kimigayo

Den Super Premium Gyokuro Kimigayo* beschreibt der Bio-Tee-Shop Pure Tea* als “Japanische Teekunst in Perfektion”. Und in der Tat: Dieser Tee ist etwas Besonderes.

Gyokuro ist ein “Schatten-Tee” – der Teestrauch wird für einen bestimmten Zeitraum mit Bambusmatten oder Tüchern und Netzen beschattet, so dass sich mehr Blattgrün bildet und weniger Bitterstoffe entstehen. Von dieser “Beschattung” hat er dann auch seinen Namen und bekommt eine dunkelgrüne, intensive Blattfarbe.

Das trockene Blatt des Super Premium Gyokuro Kimigayo* ist dunkelgrün und nadelig. Es fühlt sich an, wie mit einer dünnen Wachsschicht überzogen, ganz seidig. Im Aufguss entfalten sich die Nadeln dann zu feinen Blattelementen, die sich schnell am Boden absetzen und den Blick auf die klare, goldgrüne Tassenfarbe freigeben.

Der Geschmack dieses Tees ist sanft und dennoch vollmundig. Anklänge von Spinat und frisch gemähter Sommerwiese umschmeicheln den Gaumen. Man schmeckt förmlich die schattige Teeplantage und hat nach dem Genuss noch lange ein kühles, frisches Mundgefühl. Mit jedem Aufguss zeigt der Tee weitere Geschmacks-Nuancen. Sehr schön!

Das feuchte Blatt duftet ebenfalls wie eine frisch gemähte Sommerwiese – dank der hervorragenden Qualität, kannst du das feuchte Blatt sogar essen, wenn du magst. Es erinnert in Geschmack und Struktur ganz leicht an frischen Blattspinat und kann genauso genossen werden, auch wenn die Blätter etwas fester sind. Hier ist nichts Bitteres, kein störender Beigeschmack – purer Teegenuss für Grüntee-Liebhaber. Lecker!

Herzlichen Dank an Pure Tea* für diese tolle Tee-Probe!

Tee-Proben von Safran Tübingen

Teeproben Safran TübingenVor einigen Tagen kam Post aus Tübingen bei mir an. Im Paket enthalten waren drei Teeproben: Keiko Soshun, Keiko Tenbu und Kusmi Grüntee mit Nana-Minze. Außerdem gab es zwei Riegel Zotter Trinkschokolade “Matcha + Sesam” dazu.

Da man die Trinkschokolade auch so naschen kann, habe ich gleich mal einen Riegel angeknabbert. Nicht schlecht, aber vom Hocker gerissen hat mich der Geschmack auch nicht. Zumindest pur und “trocken” genossen ging mir das so. Denn eigentlich ist die Trinkschokolade natürlich zum Auflösen in heißer Milch gedacht. Der Matcha-Geschmack wird leider vom Sesam-Nougat stark überdeckt. Und für mich ist die Sesam-Nougat-Note doch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber es ist eben original Zotter – immer für eine Überraschung in Schokolade gut.

Spannend finde ich die Mischung von Grüntee und Nana-Minze, die Kusmi kreiert hat. Das ist eine ideale Sommer-Kombination. Frisch und erfrischend, gerade auch als abgekühlter Tee oder Eistee.

Die beiden Keiko-Tees werde ich mir in den nächsten Tagen schmecken lassen. Leider sind alle Teeproben durch den Postversand etwas “durchgemahlen”, so dass die feinen Blattbestandteile zum großen Teil zu sehr feinem Pulver geworden sind. Das wird dem Genuss letztlich keinen Abbruch tun, denn guter Tee bleibt guter Tee.

Vielen Dank an dieser Stelle für die Teeproben an den Tee-, Gewürz- und Feinkosthandel Safran aus Tübingen.

Eistee-Alternative – Grüntee-Kaltaufguss

Die Hitze des Sommers lässt uns nach kühlen Getränken lechzen, auch wenn uns gerade die Kulturen der heißen Länder immer wieder zeigen: Heißgetränke sind letztlich besser für den Körper.

Aber am berühmten Eistee kommt im Sommer wohl kaum jemand vorbei. Leider sind sowohl die Instant-Eis-Tees als auch die in den Supermärkten angebotenen trinkfertigen Eisetees eher Zucker-Bomben als Erfrischungen.

Aber was ist eigentlich Eistee? Meist ist es ein stark aufgebrühter schwarzer Tee, der dann über Eiswürfel gegossen und mit etwas Zitronensaft oder anderen Fruchtsäften verfeinert wird. Sehr lecker, wenn er frisch zubereitet und nicht zu stark gesüßt ist. - Für Grüntee-Liebhaber gibt es allerdings eine sehr schöne Alternative zum altbekannten Eistee. Auf Japanisch wird dieser Tee “Mizudashi” genannt: spezieller Tee für den Kaltaufguss.

Ich habe dazu vor kurzem aus einem meiner Lieblings-Tee-Shops (midori t.) zwei Proben bekommen: Mizudashi Sencha und Mizudashi Genmaicha. Beide Tees eignen sich sowohl für den Heiß- als auch den Kaltaufguss und werden als Portionsbeutel in wieder verschließbaren Aluminiumtüten geliefert.

Der Mizudashi Sencha besteht aus fein gemahlenem Sencha, der Mizudashi Genmaicha ist ein Blend aus Grüntee, geröstetem Reis und Matcha-Teepulver. Der Sencha ist ein typisch-frischer Grüntee, der Genmaicha besticht durch seine leichten Röstaromen, die leicht an Popcorn erinnern.

Für den Kaltaufguss werden ein bis zwei Aufgussbeutel mit einem Liter kaltem Wasser in eine Karaffe gegeben, nach zehn Minuten umgerührt und dann auf Eiswürfeln im Glas serviert. Fertig. Der Tee kann – wie bei Grüntee üblich – auch mehrfach aufgegossen werden, so dass du aus ein bis zwei dieser Beutel gleich mehrere Liter Tee zubereiten kannst. Das hilft dann auch gegen den größten Durst!

Samstag, 7. August 2010

Kurztest von Toppits-Produkten *

Testroom AdvertorialVor einigen Tagen flatterte mir eine Anfrage ins Postfach, ob ich nicht Lust hätte, an einem Produkttest von Toppits-Produkten teilzunehmen. Warum eigentlich nicht? Kurze Zeit später kamen drei Produkte zum Test mit der Post und du liest jetzt einen Beitrag, der weniger mit Tee zu tun hat, dafür aber mit den folgenden drei Produkten:

  • Toppits Alufolie mit Kraftwaben
  • Toppits Frischhalte-Folie selbsthaftend, extra breit
  • Toppits Gefrierbeutel mit Gefrierbrand-Schutz

Im letzten Teil dieses Kurztest kriege ich dann aber (mit den Gefrierbeuteln) doch noch die Kurve zum Thema Tee. Lass dich überraschen!

Toppits hat selbst bereits einige Videos zu seinen Produkten bei YouTube online gestellt. Fernsehkoch Studer zeigt hier Einsatzmöglichkeiten der Toppits-Produkte z.B. beim Einfrieren von Lebensmitteln.

Mein Eindruck von den Produkten

Die Alufolie mit Kraftwaben ist stabil, lässt sich gut abreißen und zum Verpacken von Pausenbroten oder als Unterlage auf dem Backblech verwenden. Beachten sollte man allerdings den Warnhinweis, dass die Alufolie nicht zum Abdecken von Lebensmitteln in Metallgefäßen geeignet ist und dass die Folie ferner nicht mit säure- oder salzhaltigen Lebensmitteln in Berührung kommen sollte. Die Folie könne sich in diesen Fällen auflösen und ihre Bestandteile, also Aluminium, an die Lebensmittel abgeben. Ob das wirklich gesundheitlich unbedenklich ist, wie Toppits auf der Verpackung schreibt, kann ich nicht beurteilen – habe aber doch so meine Zweifel daran. Man sollte also aufpassen, wofür man diese Folie einsetzt …

Zweiter Kandidat im Test ist die selbsthaftende Frischhaltefolie. Diese ist drei Zentimeter breiter, steht auf der Verpackung. Ein typischer Werbespruch. Breiter als was, frage ich mich: als Konkurrenzprodukte, als die bisherige Toppits-Folie? Wie auch immer, jetzt ist sie jedenfalls 32 cm breit, wie ich gerade nachgemessen habe. Im Rand der Verpackung aus Pappe ist eine Abreißhilfe mit Sägezähnen aus Kunststoff integriert und der Anfang der Folie ist eingerollt, so dass die sonst übliche umständliche Fummelei entfällt. Hier finde ich den Anfang der Folie mit einem Griff, ohne dass ich die Folie in Streifen reiße. Im Deckel der Verpackung sind noch einige Informationen eingedruckt, die Richtwerte für die Lagerzeiten einzelner Lebensmittel zeigen (im Kühlschrank bzw. bei Raumtemperatur). Ansonsten entdecke ich keine Besonderheiten an dieser Folie.

Sehr praktisch finde ich die Gefrierbeutel, den dritten Kandidaten im Test, mit dem ich jetzt auch die Kurve zum Tee kriege. Denn die reißfesten Gefrierbeutel mit weiter Öffnung und Standboden eigenen sich nicht nur zum Einfrieren, sondern können auch ganz praktisch sein, wenn du Tee transportierst oder lagerst. Der Standboden ist zwar nicht ganz so “wackelfrei”, wie ich ihn mir vorgestellt habe, aber doch eine gute Hilfe beim Einfüllen, vor allem, wenn man den Rand des Gefrierbeutels umkrempelt. So hast du tatsächlich beide Hände frei, um die Befüllung des Beutels zu erledigen. Und damit zurück zum Thema Tee:

Oft passiert es, dass aus undichten Teetüten der Teeläden feiner Teestaub herausrieselt, der sich dann im Schrank oder Teeregal verteilt. Das kannst du ganz einfach vermeiden, indem du deine Teetüte in einen Gefrierbeutel steckst.

Alternativ kannst du die Teeblätter auch direkt in einen Gefrierbeutel umfüllen, um ihn portionsweise zu lagern. Dabei solltest darauf achten, dass möglichst wenig Luft und vor allem keine Feuchtigkeit in den Beutel kommen, bevor du ihn verschließt. Andernfalls verdirbt der Tee schneller oder beginnt sogar zu schimmeln. Was gut funktioniert: Pack einen Gefrierbeutel in eine Blechdose, schlag den Rand des Beutels so weit um, dass er oben locker schließt und verschließe die Dose dann mit dem zugehörigen Deckel. So bleibt deine Teedose innen immer sauber und du kannst sie für verschiedene Teesorten verwenden, ohne sie vorher spülen zu müssen, um den alten Teestaub zu entfernen.

Hier und da habe ich auch schon gelesen, dass die Teeblätter zur Lagerung eingefroren werden. Das habe ich selbst noch nicht ausprobiert, aber auch dafür würden sich die Gefrierbeutel natürlich anbieten. Auch hier ist es wichtig, dass keine Luft und Feuchtigkeit mit in den Beutel gelangen. Beim Auftauen solltest du dann darauf achten, dass sich kein Kondenswasser im Beutel bildet, sonst hast du schnell Teematsch. Probier es einfach mal mit einer kleineren Portion Tee aus.

Ideal zur Lagerung von Lebensmitteln sind Vakuumverpackungen. Dazu müsste man sich aber schon ein Vakuumiergerät anschaffen, mit dem sich Tee dann auch prima für die Lagerung verpacken ließe. Gerade bei Oolong-Tees habe ich schon häufiger vakuumverpackte Kleinpackungen bekommen. Vielleicht hat Toppits hier ja auch noch eine Produktidee? So ein Produkt würde ich dann auch gerne testen. :)

Übrigens: Falls du selbst schon Erfahrungen mit dem Einfrieren von losen Blatt-Tees gemacht hast, freue ich mich, wenn du deine Erfahrungen als Kommentar auf diesen Beitrag mit meinen Lesern und mir teilen magst!

Wenn du die Produkte selbst testen möchtest, hast du derzeit Woche für Woche die Chance, eine von 200 Probepackungen zu ergattern:

http://www.toppits-geschmacks-akademie.de/probepackungen-bestellen.html

Viel Spaß!

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