Werbung

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Testbericht: Bodum THE DE CHINE Teebereiter

Im Rahmen der Produkttests von Teebereitern ist heute der THE DE CHINE von Bodum * dran. Getestet habe ich die Ausführungen in den Größen 1,0 Liter und 0,6 Liter, die sich (abgesehen von der Größe) nur marginal unterscheiden. So passt der Deckel der großen Kanne auch auf den kleinen Teebereiter.

Lieferumfang

Geliefert wurden die Teebereiter jeweils recht gut verpackt in einem farbig bedruckten Pappkarton, wobei der Karton der kleineren Kanne noch im (alten) weißen Design mit Produktfotos und viersprachigen Gebrauchshinweisen ausgeführt war. Der Teebereiter in der 1-Liter-Größe wurde bereits im neuen, dunklen Packungsdesign geliefert, das nur noch zweisprachige Gebrauchshinweise aufgedruckt hat (englisch, französich). Dank der Abbildungen versteht man aber auch so, was gemeint ist.

Beide Teebereiter bestehen aus einer mundgeblasenen Glaskanne aus hitzebeständigem Borosilikatglas, einem Edelstahl-Siebeinsatz mit dick gummiertem Rand und einem Glasdeckel. Außer der auf der Packung aufgedruckten Kurzanleitung sind keine weiteren Gebrauchshinweise oder Werbeprospekte enthalten. Der Siebeinsatz ist nur an den Seitenwänden fein gelocht, während der Boden und ein Teil des unteren Randes nicht gelocht sind.

Teekanne und Glasdeckel sind sehr leicht und dünnwandig ausgeführt, was auf mich einen zwar grazilen, aber auch zerbrechlichen Eindruck machte: Der Glasdeckel des kleinen Teebereiters bestand leider schon bei der Lieferung nur noch aus Glasbruch. Der große Teebereiter kam unbeschädigt an, was eventuell auch daran liegt, dass das Produkt hier von einer Art passgenauem "Eierkarton" in der Pappbox zusätzlich geschützt wurde. - Wer also einen dieser Bodum-Teebereiter kauft oder sich liefern lässt, sollte direkt auf Schäden kontrollieren, um problemlos reklamieren zu können. Zur Not kann der Glasdeckel * aber auch einzeln nachbestellt werden.

Der Teebereiter und seine Handhabung

Wie so oft habe ich auch diesmal meinen Lieblingstee (einen First-Flush-Darjeeling) für den Test verwendet:

Den Siebeinsatz in die Kanne einhängen, Tee einfüllen, kochendes Wasser darübergießen und den Glasdeckel aufsetzen. Das Wasser fließt trotz der feinen Lochung des Siebs schnell in die Kanne ein. Nach Ablauf der Ziehzeit den Glasdeckel abnehmen und den Siebeinsatz entfernen. Da Glasdeckel und Siebeinsatz recht warm werden können, ist der oben am Siebeinsatz befindliche "Gummiring" eine Wohltat für empfindliche Finger. Hier kann das Sieb gefahrlos angefasst und zusammen mit dem Deckel aus der Kanne gehoben werden.

Beim Herausnehmen kann die noch im Boden des Filters befindliche Restflüssigkeit ablaufen, wenn das sieb über der Kannenöffnung leicht gekippt wird. Danach gibt es zwei Varianten: a) der Filter kann in den umgedrehten Glasdeckel gestellt werden oder b) der Glasdeckel kommt wieder auf die Kanne und der Siebeinsatz wird auf einen Unterteller oder in die Spüle gestellt. Der Glasdeckel lässt sich übrigens (auch später, wenn er auf der Kanne sitzt) am Rand anfassen, ohne sich die Finger zu verbrennen.

Laut Packungsaufdruck soll das Sieb in den umgedrehten Glasdeckel gesetzt werden. Das ist recht praktisch gedacht und eigentlich eine saubere Lösung. Dieses Vorgehen hat aber den Nachteil, dass der Tee in der Glaskanne schneller abkühlt und das Aroma des Tees schneller verfliegt. Daher schreibt Bodum in der online erhältlichen Produktbeschreibung wohl auch: "Der Glasdeckel hält den Tee lange warm." - Meine Empfehlung: Der Glasdeckel sollte in jedem Fall wieder auf die Kanne gesetzt werden, wenn nicht sofort der ganze Tee getrunken wird.

Das Ausschenken des Tees aus der Kanne gelingt problemlos und tropffrei. Der Deckel sitzt auch ohne Siebeinsatz gut auf der Kanne, so dass einhändiges Ausschenken kein Problem darstellt. Der Tee schmeckt gut und dunkelt kaum nach. Die Öffnungen des Siebeinsatzes sind fein genug, so dass kaum Schwebteilchen im Tee zu sehen sind.

Reinigung

Der komplette Teebereiter inklusive Siebeinsatz und Deckel kann in der Spülmaschine gereinigt werden. Laut Bodum wird das Borosilikatglas auch nach unzähligen Spülgängen nicht trüb. - Leider sind diese Hinweise nicht auf der Verpackung oder der Kanne zu finden, so dass man sich anderweitig informieren muss. Diese Information gehört meines Erachtens auf die Verpackung oder besser noch als kleines Symbol auf die Kanne, die sowieso schon einen Aufdruck am Kannenboden hat.

Die Reinigung von Hand geht ebenfalls recht problemlos: Die Öffnung der Kanne ist groß genug, um mit dem Trockentuch alle Ecken erreichen zu können. Auch der Glasdeckel ist so geformt, dass er einfach ausgespült und abgetrocknet werden kann. Das einfache Ausspülen des Filters unter fließendem Wasser klappt nicht ganz so gut, da der Boden des Siebeinsatzes keine Lochung hat. Hier bleiben gerne ein paar Teeblättchen übrig, die man aufgrund des Siebdurchmessers nicht mit den Fingern erreicht. Hilfreich ist ein Löffel oder eine kleine Spülbürste.

Mein Fazit

Der Teebereiter THE DE CHINE ist optisch schön anzusehen, praktisch in der Handhabung und recht einfach zu reinigen. Da Kanne und Deckel komplett aus Glas bestehen, kann man den Tee sowohl beim Ziehvorgang als auch später sehr schön von allen Seiten beobachten und sich an seiner Farbe erfreuen. Der Siebeinsatz ist groß genug, um dem Tee ausreichend Platz zur Aroma-Entfaltung zu bieten. So gelingt in jedem Fall ein wohlschmeckender Tee.

Durch die sehr dünnwandige Ausführung von Kanne und Deckel, kühlt der Tee (auch bei aufgesetztem Deckel) etwas schneller ab als dies bei Teekannen mit dickerem Boden und Wänden der Fall ist. Trotzdem bleibt der Tee lang genug warm, um ihn in Ruhe genießen zu können. Wer möchte, kann den Teebereiter aber auch auf ein Stövchen setzen.

Gerade der Glasdeckel hinterließ bei mir einen sehr "zerbrechlichen" Eindruck, was sicher auch an der Defektlieferung der kleinen Kanne liegt. Er zeigte sich in der Handhabung aber sehr unkompliziert.

Verbesserungsfähig ist in meinen Augen der Transportschutz der kleinen Kanne, was aber eventuell schon mit dem neuen Verpackungsdesign geschehen ist. Die große Ausführung war ja bereits mit einem "Eierkarton" besser geschützt. Zudem ist beim großen Teebereiter die Gummierung des Siebeinsatzes über den Siebrand fortgesetzt, so dass der Glasdeckel nicht mit dem Edelstahl in Berührung kommt. Auch dies dürfte zum "Bruchschutz" beitragen.

Ergänzen sollte Bodum in jedem Fall die Information, dass die komplette Kanne in die Spülmaschine darf - und wenn nur ein kleiner Zettel mit in die Verpackung gelegt wird.

Deine Meinung ist gefragt

Was hältst du vom THE DE CHINE Teebereiter? Hast du eigene Erfahrungen mit diesem Produkt? Hast du andere Lieblingskannen oder Zubehörtipps? Schreib deine Tipps einfach als Kommentar zu diesem Beitrag, so können andere Teefreunde von deinen Erfahrungen profitieren. Ich freue mich auf deine Beiträge!

THE DE CHINE bei amazon.de kaufen und Hersteller-Website:

Ein Lächeln für Teefreunde: Tee-Smilies

Die Seite Greensmilies.com hat ein paar wunderschöne Smilies (auch Smileys bzw. Emoticons genannt) für Teefreunde entworfen.

Die hübschen Bildchen (erhältlich in den Varianten Smilie mit Teeschale, Früchtetee, Grüner Tee, Kamillentee und Schwarzer Tee, auch in der weiblichen Variante sowie als Ugly-Smilie) dürfen kostenlos verwendet werden - sowohl privat als auch kommerziell. Hier der Link zur Download-Seite.

Ich wünsche allen Teefreunden einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2010!

Hilke Rosenboom: Die Teeprinzessin

Eine märchenhaft-dramatische Reise rund um die Welt, herrlich sanft durchweht vom Duft frischen Darjeeling-Tees.

In Hilke Rosenbooms Jugendroman geht es um das Schicksal der 15-jährigen Betty Henningson. Sie lebt im Jahr 1859 als Tochter eines Siberschmieds in Emden und hat neben ihrem Dickkopf auch ein ganz besonderes Gespür für Tee. Ganz anders als ihr Freund Anton, der Sohn des benachbarten Teehändlers, der lieber Fotograf werden möchte. Doch das ist ein Beruf, der im Jahr 1859 noch unvorstellbar scheint.

Nach einem Brand im Haus des Teehändlers, werden Anton und Betty getrennt voneinander nach Hamburg geschickt. Anton für eine Lehre in einem Teehandelshaus, Betty als sogenannte Haustochter. Doch für Betty beginnt in Hamburg eine schwere Zeit. Ungerechtfertigt des Diebstahls bezichtigt, flieht sie - verkleidet als Anton - nach Asien, wo sie an seiner statt Tee kaufen will.

Endlich dort angekommen begegnet sie schließlich ihrer großen Liebe, dem geheimnisvollen John Francis Jocelyn. Doch schon bald wird das scheinbar perfekte Glück gestört und Betty begibt sich mit 20 Kisten besten Darjeeling-Tees im Gepäck auf eine gefahrvolle Reise um die Welt.

Die Geschichte um Betty und den Tee ist ein gelungener Jugendroman, an dem auch Erwachsene Freude haben werden. Das Buch ist schön gestaltet und lässt sich am Besten mit einer frisch aufgebrühten Tasse frischen Darjeeling-Tees genießen. Die Handlung lässt sich an einigen Stellen zwar leicht vorausahnen, das tut dem Lesespaß meines Erachtens aber keinen Abbruch. Genausowenig wie die vereinzelt vorkommenden holprigen Formulierungen (z.B.: in Gewänder gewandet).

Schön wäre es gewesen, wenn Bettys Reiseverlauf anhand einiger Karten direkt im Buch nachvollziehbar gewesen wäre. Hier muss man leider selbst zum Atlas greifen und versuchen, die Reiseroute nachzuvollziehen. Mehr als aufgewogen werden diese kleinen Kritikpunkte aber von den herrlichen Stimmungsbildern und schönen Detailschilderungen.

Eine klare Leseempfehlung für alle Teefreunde, die sich ein jugendliches Herz bewahrt haben!

Dieses Buch bei amazon kaufen:
Hilke Rosenboom, Die Teeprinzessin *

Testbericht mono filio Teekanne

Ein "moderner Klassiker" und sicherlich eines der Prunkstücke auf dem Tisch jedes Tee-Genießers ist die "mono filio"-Tekanne *. Ihr bewusst minimalistisches und klares Design wirkt sehr edel.

Ein Praxistest soll zeigen, ob Design und Funktionalität hier Hand in Hand gehen oder ob alles nur schöner Schein ist. Für meinen Test habe ich die mono filio in der Größe 1,5 Liter * gewählt.

Lieferumfang

Die Kanne wird inklusive großem Siebeinsatz und Deckel in einem blau-schwarzen Karton geliefert, der in weißer Schrift und mit einigen Produktfotos bedruckt ist. Enthalten ist neben der Kanne eine kleine, bebilderte Anleitung sowie ein Prospekt mit Kurzinformationen zum Hersteller und weiteren Produkten. In der zweisprachigen Anleitung (Englisch/Deutsch) wird unter anderem beschrieben, wie man Glaseinsatz und Gestell auseinandernehmen und wieder zusammensetzen kann.

Die Kanne und ihre Handhabung

Die "mono filio"-Teekanne besteht aus Chromnickel-Edelstahl 18/10 (Deckel, Gestell und Sieb) sowie hitzebeständigem Borosilikatglas (Teekannenglas). Die spezielle Stahl-Legierung ist laut Hersteller absolut rostbeständig, antimagnetisch und für die Spülmaschine geeignet. Starke Nickel-Allergiker könnten mit dem Metall aber eventuell Probleme haben. - Vielleicht kann hier ein Betroffener aus eigener Erfahrung berichten?

Das Gestell ist aus einem einzigen Stück geformt und hat daher nur vorne unterhalb des Ausgusses eine dezente Schweißnaht. Die beiden parallel stehenden Griffteile werden durch einen kleinen, einseitig befestigten Steg auf Abstand gehalten, so dass der Glaseinsatz auch bei kräftigem Zugreifen nicht beschädigt wird.

Durch den Edelstahl-Siebeinsatz in Kannengröße hat der Tee besonders viel Raum, um sein Aroma zu entfalten. Dabei ist der Siebeinsatz so feinmaschig, dass nur kleinste Teepartikel "durchrutschen" können. Durch das praktisch nach außen gelegte Griffstück lässt sich das Sieb ganz einfach aus der Kanne heben, ohne sich die Finger zu verbrühen.

Etwas anders sieht es beim Metalldeckel aus. Hier muss man beim Zugreifen darauf achten, möglichst nur die beiden geschwungenen Griffstücke zu berühren. Ansonsten gibt es schnell heiße Finger, zumindest wenn die Kanne gut gefüllt wurde. Anfassen muss man den Deckel in jedem Fall, da er nach der Siebentnahme um 180 Grad versetzt wieder auf die Kanne gehört.

Nach dem Entnehmen des Siebs lässt der große Kannenkörper mit seiner Halbkugelform den Tee und seine Farbe sehr schön zur Geltung kommen. Entfernt erinnert er mich an eine umgedrehte Schneekugel, besonders wenn sich ein paar kleine Schwebteilchen in den Tee verirrt haben. Wenn dann noch eine Kerze oder ein Teelicht auf dem Tisch für die passende Hintergrundbeleuchtung sorgt, gerät die Teestunde zur Träumstunde mit entspanntem Blick in die Glaskugel.

Der Glaseinsatz lässt sich recht leicht in seiner Halterung drehen. Das beunruhigte mich zunächst, da ich Probleme beim Ausschenken befürchtete. Diese Unruhe war aber unbegründet. Durch die Drehbarkeit ist es nämlich möglich, auch nach links oder rechts auszuschenken, was sehr praktisch sein kann. Da der obere Glasrand nur mäßig warm wird, lässt sich der Glaskörper zudem während des Ausschenkens problemlos mit dem Daumen "fixieren". Notwendig ist das aber nicht. Das Ausschenken des Tees funktioniert problemlos und tropffrei.

Insgesamt wirkt die Kanne durch die vielen geschwungenen Formen sehr leicht, liegt aber trotzdem solide in der Hand. Sowohl unbefüllt als auch randvoll mit Tee steht die Kanne stabil und kippelt nicht, selbst wenn man sie versehentlich anstößt. Dadurch, dass der heiße Kannenkörper freischwebend in der Halterung steht, kann die Kanne problemlos auch ohne Untersetzer auf den Tisch gestellt werden.

Auch Teegläser * und Stövchen * gibt es im passenden Design zu kaufen. Wer lieber sein bereits vorhandenes Stövchen verwenden möchte, wird enttäuscht sein: Die mono filio passt nicht auf Standard-Stövchen, die einen erhöhten Metallrand haben (z.B. die meist von Bodum mitgelieferten Stövchen). Durch den weit geschwungenen Griff, verkantet sich die Kanne auf diesen Stövchen und steht dann nicht mehr sicher.

Reinigung

Die Reinigung der Kanne und des Siebs gehen einfach von der Hand. Der Tee löst sich sehr leicht und (fast) vollständig aus dem Sieb. Die letzten verbliebenen Teeblättchen lassen sich dank der Größe des Filters problemlos entfernen. Kleine Teepartikel, die sich eventuell noch im Sieb befinden, lassen sich in der Regel "herauspusten": Einfach nach dem Abtrocknen einmal von außen dagegen pusten.

Der Glaskörper ist ebenfalls dank seiner Größe problemlos mit heißem Wasser und ggf. einem Spülschwamm zu säubern. Alternativ darf auch alles in die Spülmaschine gegeben werden, wie der Hersteller auf Nachfrage bestätigte.

Eine kleine Problemstelle soll nicht verschwiegen werden: Dort, wo das Gestell in die "Falte" des Glaskörpers greift, sammelt sich beim Spülen etwas Wasser. Dieses lässt sich nur schwer mit dem Trockentuch erreichen. Daher sollte man den Glaseinsatz von Zeit zu Zeit einmal aus der Halterung nehmen und auch diese Stellen reinigen.

Das Entnehmen ist allerdings mit Kraftaufwand verbunden und braucht auch etwas Mut: Man muss das Gestell am Griff auseinander biegen, diese Position halten und gleichzeitig vorsichtig den Glaskörper entnehmen. Dabei strömt dann schon der Angstschweiß! Stellt man sich hierbei ungeschickt an, kann der Glaseinsatz beschädigt werden. Im Fall des Falles kann ein Ersatzglas für die mono filio * aber einzeln nachgekauft werden.

Mein Fazit

Mich hat die "mono filio" * überzeugt. Die Teeblätter haben im Kannenkörper und Sieb wunderbar viel Platz zur Entfaltung. Handhabung und Reinigung der Kanne sind so einfach und unkompliziert wie das Design. Einzig der aufgeheizte Deckel und das nicht ganz einfache Entnehmen des Glaskörpers aus dem Gestell können als kleine Wermutstropfen gelten.

Verbessern ließe sich meines Erachtens die mitgelieferte Kurzanleitung: In der kleinen gedruckten Beilage stehen zwar knappe Empfehlungen für die Tee-Zubereitung und (De-)Montage des Glaseinsatzes, was ich aber vermisst habe, sind Empfehlungen zur Reinigung der Kanne. Erst auf der Website des Herstellers wurde ich in den "FAQ" ansatzweise fündig. Auf Nachfrage wurde mir bestätigt: Alle Teile der Kanne dürfen in die Spülmaschine. Halterung und Glaseinsatz sollte man ggf. vorher auseinandernehmen, so dass diese Teile besser trocknen.

Deine Meinung ist gefragt

Was hältst du von dieser Teekanne? Hast du eigene Erfahrungen mit den Teekannen mono filio oder mono classic, eventuell in Bezug auf Nickelallergien? Hast du andere Lieblingskannen oder Zubehörtipps? Schreib deine Tipps einfach als Kommentar zu diesem Beitrag, so können andere Teefreunde von deinen Erfahrungen profitieren. Ich freue mich auf deine Beiträge!

mono filio Teekann und Zubehör bei amazon.de

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Darjeeling - Das Tee-Taktik-Spiel

Für alle Spieler-Naturen und Geschenke-Sucher: Es gibt endlich auch das passende Spiel zum Thema Tee. Darjeeling * heißt nicht nur eine der begehrtesten Teesorten und eines der berühmtesten Tee-Anbaugebiete sondern auch ein Gesellschafts- und Taktik-Spiel.

Das Spiel Darjeeling * kommt ohne festen Spielplan aus: Die Plättchen mit den Teekisten-Teilen werden einfach in Form einer Landkarte ausgelegt. So können Sie unterschiedliche Teeregionen wie China, Darjeeling oder Sri Lanka als Spielfeld nachbilden.

Obwohl die Spieler Punkte für das Sammeln und Verschiffen von Tee erhalten, ist Darjeeling kein reines "Sammel-Spiel". Vielmehr besticht es durch originelle Regeln, die den Spielverlauf spannend gestalten.

Innerhalb eines Spielzugs darf nur eine einzige Teesorte auf ein Schiff verladen werden. Durch das Verladen neuer Teekisten fällt die jeweils älteste Ladung heraus. Dabei gibt es ergänzend über das sogenannte "Nachfragebarometer" Bonuspunkte beim Versenden von Teesorten, die länger nicht geliefert wurden. So wird im Spiel die reale Marktsituation von Angebot und Nachfrage widergespiegelt.

Wer bei Darjeeling * seine Mitspieler nicht aufmerksam beobachtet, dem werden Boni vor der Nase weggeschnappt. Schnell kann es auch passieren, dass die Mitspieler den Wert einer großen Schiffsladung verringern, indem sie selbst viele neue Transporte auf den Weg bringen.

Darjeeling erfordert taktisches Gespür und gutes Timing. Es bietet in vergleichsweise kurzer Spieldauer eine Vielzahl von Spielvarianten und Strategie-Möglichkeiten, die auch hervorragend als Zweierspiel funktionieren.

Infos zum Spiel
  • 2 - 5 Spieler
  • ab 12 Jahren
  • Spieldauer ca. 60 Min

Das Spiel kannst du hier kaufen:

Internationale Kaufmöglichkeiten:

Buch-Tipp: Der Teezauberer

Mein Buch-Tipp für kalte Winterabende am Kamin: Der Teezauberer von Ewald Arenz *. Eine romantische Erzählung über die Liebe, über Bücher und Lesen, über die Sehnsucht und die Suche nach erfüllendem Glück – und nicht zuletzt eine Geschichte über den Tee und seinen bezaubernden Duft.

Die Geschichte

Der Teehändler und Bücherliebhaber Jakob könnte zufrieden sein: Er hat einen gut gehenden Teeladen, eine wunderschöne Frau und eine reizende Tochter, die er beide liebt. Außerdem hat er eine besondere Fähigkeit: Er vermag »auf Wörtern zu reisen« und seine Zuhörer auf diese Fantasiereisen mitzunehmen. So ist es immer ein ganz besonderes Erlebnis, wenn Jakob aus Büchern vorliest oder von der Vielfalt der Teesorten schwärmt. Die Luft, ja die Welt verändert sich, wenn Jakob erzählt.

Doch in Jakob ist eine unstillbare Sehnsucht, die ihn nach und nach aus dem Alltag fort zieht. Und so geschieht es auf einer Reise nach Hamburg, dem Tor zur (Traum-)Welt, dass ein ganz geheimnisvoller Tee seine Welt völlig durcheinander wirbelt. Alles um ihn her verändert sich unmerklich. Die Welt wird fremd, ist aber zugleich vertraut – wie in seinen Träumen.

Er begegnet seiner Traumfrau in verschiedenen Gestalten, selbst seine Freunde und Familie beginnen sich zu verändern. Und in ihm brennt eine Leidenschaft, die ihn zu verzehren beginnt. Traum und Realität vermischen sich immer mehr und er verliert allmählich seine Fähigkeit, auf Worten zu reisen. – Ob Jakob den Weg zurück finden wird?

Meine Meinung

Ewald Arenz hat uns mit dem Teezauberer eine ganz wunderbare, stille Erzählung geschenkt. Zusammen mit Jakob, dem Teehändler, reisen wir auf Wörtern in eine ganz besondere Geschichte, die durchweht ist von Teeduft, fernen Ländern und alten Geschichten aus Hamburg und China. Gekonnt eingestreut sind Informationen und geschichtliche Begebenheiten aus der Welt des Tees, eingewoben in Anspielungen auf Musils »Portugiesin« und Tucholskys »Schloß Gripsholm«. – Ein modernes Märchen, das trotz Flugzeugen und Computern angenehm altmodisch anmutet.

Für mich ist »Der Teezauberer« der ideale Begleiter an einem kalten Winterabend, eingehüllt in eine warme Decke in meinem Lieblingssessel, neben mir eine Kanne meines Lieblingstees vor einem prasselnden Kaminfeuer. Ein wunderschönes Geschenk für alle Romantiker, Tee- und Bücher-Liebhaber!

Dieses Buch bei amazon kaufen:
Ewald Arenz, Der Teezauberer (Taschenbuch) *
Ewald Arenz, Der Teezauberer (Festeinband) *

Buch-Tipp: Die Welt des Tees

Bereits in der 2. Auflage 2007 lieferbar, aber erst im letzten Jahr von mir entdeckt: Die Welt des Tees von Cornelia Haller-Zingerling und Thomas Holz * im Umschau-Verlag. Ein reich bebildertes und schön gestaltetes Buch über den Tee, seine Geschichte, Anbaugebiete, Zubereitungsarten und die Kultur rund um diesen Trank der Götter.

Was dieses Buch in meinen Augen von vielen anderen Teebüchern abhebt, sind zwei Dinge: Zum einen die ansprechende Gestaltung, die an Fotoalbum und Reiseführer erinnert, und zum zweiten die eingestreuten Auszüge aus dem Reise-Tagebuch des Tea-Tasters Thomas Holz. Das lädt zum Blättern und Träumen bei einer leckeren Tasse Tee ein. (Dabei habe ich dann auch gerne über ein paar kleine sprachliche Stolperer hinweggesehen.)

Die Autoren

Thomas Holz ist seit Jahrzehnten im Teegeschäft tätig und mittlerweile Chef-Tea-Taster und Geschäftsführer Handel bei TeeGschwendner, der wohl verbreitetsten und erfolgreichsten Teeladen-Kette in Deutschland. Er kann also jede Menge spannende Erlebnisse beisteuern. Auf diese Weise können wir Teetrinker einen Blick über den Tassenrand in die Ursprungsländer unseres Lieblingsgetränks werfen.

Cornelia Haller-Zingerling, die Autorin des Buches, lebt in Südtirol. Sie hat bereits zahlreiche Kochbücher, Reiseberichte und Artikel rund um Lebens- und Genussmittel veröffentlicht. Hier widmet sie sich nun dem Tee in all seinen Facetten.

Auszeichnungen und Fazit

Das schön gestaltete und gut lesbare Buch »Die Welt des Tees« wurde im Jahr 2007 ausgezeichnet mit der Silbermedaille der GAD (Gastronomische Akademie Deutschlands) und beim World Cookbook Award zu den besten Büchern gewählt. Reich bebildert und mit vielen Informationen zu Geschichte, Anbau, Sorten und Zubereitung erleben Sie hier den Tee in seiner ganzen Vielfalt.

Ein spannender und entspannender Begleiter für den Teetisch und ein schönes Verschenk-Buch!

Dieses Buch bei amazon kaufen:
Cornelia Haller-Zingerling und Thomas Holz, Die Welt des Tees *
- auch erhältlich als Geschenkset mit Tea Tube.*

Tee zubereiten im Büro und unterwegs

Im Büro habe ich bisher den Teebereiter von shuyao * verwendet, um mir schnell eine Tasse Grüntee zuzubereiten. Das Gerät ist recht praktisch und auch optisch ansprechend. Leider sitzt nach einiger Zeit des Gebrauchs das im Deckel befindliche Sieb nicht mehr richtig fest, so dass Teeblätter in die Tasse kommen. Zudem muss man darauf achten, den passenden Tee zu verwenden, da die Teeblätter die ganze Zeit im Aufguss verbleiben. Manch ein Tee wird da nach einiger Zeit bitter, wenn man ihn nicht schnell genug trinkt.

Jetzt habe ich letzter Tage etwas Neues entdeckt, als ich im Shop von Midori T. eine Matcha-Grundausstattung bestellt habe, nämlich: die japanische Teeflasche. Entwickelt wurde dieses Gerät laut Shop-Information vom japanischen Teeverband. Der Aufbau wirkt wesentlich robuster als der shuyao-Teebereiter, da alles verschraubt ist. Zudem werden die Teeblätter durch das integrierte Teesieb nach der gewünschten Ziehzeit vom Aufguss getrennt, so dass der Tee nicht bitter wird.

Allerdings habe ich etwas Sorge, dass der Kunststoff-Korpus einen entsprechenden Geruch verströmt und Weichmacher enthält. Zudem sind fast 40 Euro ein stolzer Preis - soweit ich es herausfinden konnte, wird die Teeflasche in Japan online für umgerechnet ca. 20 Euro angeboten. Fairerweise muss man mit einkalkulieren, dass hier ja noch Versand und ggf. Zollgebühren dazu kommen ...

Hat schon jemand Erfahrungen mit dieser japanischen Teeflasche? Oder gibt es andere Lösungen (abseits von Teebeuteln), die ihr unterwegs und im Büro gerne verwendet? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

PS: Mein nächstes Tee-Test-Objekt wird übrigens der Bellima Wasserfächer * sein. Den soll man einfach im Wasserkocher mitkochen und damit schön weiches Teewasser bekommen. Vielleicht wird mein Brita Wasserfilter * ja demnächst überflüssig? Mehr dazu voraussichtlich in ein paar Tagen hier im Blog!

PPS: Da die Umfrage derzeit die Tendenz zeigt, dass ihr "geduzt" werden möchtet, gehe ich bis auf weiteres zum Du über.

Montag, 28. Dezember 2009

Kleine Umfrage: Du oder Sie als Ansprache?

Heute startet eine Mini-Umfrage im Tee-Tagebuch.de - es geht um das Duzen oder Siezen. Die Frage ist: Wie möchten Sie in diesem Blog angesprochen werden: Mit dem im Internet weit verbreiteten "Du" oder doch lieber mit dem förmlichen "Sie"?



Ich bin gespannt auf die Ergebnisse und werde mich der Mehrheit beugen. ;) Sollte sich in den nächsten Tagen bereits eine klare Mehrheit für das "Du" abzeichnen, werde ich auch schon vor dem Ende der Umfrage mit dem Duzen beginnen ... Jetzt mitmachen!

Samstag, 26. Dezember 2009

Wasserkocher mit Temperaturvorwahl

Teesorten unterscheiden sich nicht nur im Geschmack, Geruch und Aussehen, sondern werden auch unterschiedlich zubereitet. Dabei ist es nicht nur die Teemenge und Ziehzeit, die ausschlaggebend für den perfekten Genuss ist, sondern auch die Wasertemperatur.

Schwarztee, Kräutertee und Früchtetee werden mit kochendem Wasser aufgebrüht. Grüntee, weißer und gelber Tee vertragen in der Regel aber kein kochendes Wasser, sondern werden - je nach Sorte - mit 60 bis 80 Grad Celsius heißem Wasser aufgegossen. Diese Sorten vertragen dafür dann sogar mehrere Aufgüsse, sind also letztlich ergiebiger als Schwarztee. Bei zu heißem Wasser wird Grüntee bitter. Falls Sie also bitteren grünen, weißen oder gelben Tee zubereitet haben: Versuchen Sie es mit einer niedrigeren Wassertemperatur (und ggf. etwas weniger Teeblättern).

Um Wasser der richtigen Temperatur zu bekommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Prinzipiell sollte das Wasser aber zunächst gekocht haben - so zumindest die Empfehlung vieler Tee-Profis. Ob dadurch nun eventuell vorhandene Keime abgetötet, Chlor und Kalk "weggekocht" werden oder das Wasser "energetisiert" - schwer zu sagen. Meines Erachtens können Sie frisch gefiltertes Wasser * auch ohne Kochvorgang direkt auf die gewünschte Temperatur bringen.

Aber gehen wir zunächst vom kochenden Wasser aus: Nach dem Kochen können Sie das Wasser entweder ca. 10 Minuten offen stehen lassen, um etwa 80 Grad Celsius zu erreichen, oder Sie gießen es in zweimal in ein kaltes Gefäß (z.B. Teekanne) um, wobei das Wasser jeweils um 10 Grad pro Umfüllvorgang abkühlen wird. Noch schneller geht es, wenn Sie der "Richmannschen Mischungsregel" folgen und einem Liter kochendem Wasser ca. 0,5 Liter kaltes Wasser hinzufügen. Dann haben Sie ca. 70 Grad heißes Wasser - perfekt für die meisten Grünteesorten.

Wem das alles zu umständlich ist, dem helfen Wasserkocher * mit Temperaturvorwahl * und Warmhaltefunktion. Wer Spaß an Lichteffekten hat, sollte sich den Wasserkocher von Gastroback * ansehen. Hier können verschiedene Temperaturen vorgewählt werden und das Wasser wird bis zu zwei Stunden auf dieser Temperatur gehalten, wenn man das möchte. (Gut, dafür könnte ich auch eine Warmhaltekanne * nehmen, um Energie zu sparen.) Die Temperatur wird oben am Griff per LED-Anzeige ausgewiesen, so dass ich immer genau weiß, wie heiß das Wasser aktuell ist. Zusätzlich leuchtet der Behälter in Farben von blau bis rot, je nach aktueller Wassertemperatur. Ein schönes Gerät für alle bequemen, technikverliebten Teetrinker.

Ganz allgemein gilt allerdings: Bereiten Sie Ihren Tee so zu, wie es Ihnen selbst am besten schmeckt. Ob Sie ein Gramm Teeblätter mehr oder weniger nehmen, ob Ihr Wasser 5 Grad heißer oder kälter ist - es kommt auf Ihren Geschmack an. Schließlich sind das alles nur Zubereitungsempfehlungen. Es lohnt sich immer, ein wenig zu experimentieren!

Freitag, 25. Dezember 2009

Tee im Tabak-Beutel

Im Cha-Tao-Blog bin ich auf einen Beitrag zu einer originellen Verpackungsidee gestoßen: Tee im (natürlich vorher unbenutzten) Tabak-Beutel.

Raucher kennen sie: Die kleinen Plastikbeutel mit Tabak und die Blättchenpackungen. Genau diese Verpackungsidee hat ein britischer Teehändler jetzt aufgegriffen, um damit neue Zielgruppen anzusprechen. Im ATTIC-Tea-Shop kann der geneigte Teetrinker diesen Tee bestellen.

Eine witzige Idee - und im Gebrauch natürlich viel "cooler" als Teebeutel oder normale Teeverpackungen! Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass ein guter Blatt-Tee den für Tabakbeutel üblichen Umgang unbeschadet überlebt. Also besser nicht in der Gesäßtasche mit sich rumtragen ...

Bei ATTIC-Tea gibt es übrigens auch noch einen Tea-Maker, der leider zur Zeit in Deutschland nicht mehr erhältlich ist, da die Firma Teewerk leider den Geschäftsbetrieb eingestellt hat.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr mit vielen entspannten Teestunden!
wünscht
der Teefreund

Sonntag, 20. Dezember 2009

Tee-Tipps und Tee-Genuss

Tee ist sehr vielfältig - und immer mehr Menschen entdecken den Tee-Genuss abseits von vertrockneten Beuteltees oder mit diversen Aromen besprühten Früchte-Teesorten, die einem irgendwann auf den Magen schlagen.

Von Assam über Ceylon und Darjeeling bis hin zu japanischem Matcha-Tee reicht das Spektrum des Tees. Und auch die online verfügbaren Tee-Shops sind breit gestreut.

Hier gibt es einige subjektiv gehaltene Tipps zu Tee-Shops.

Gemütliche Teestunden!
Themenverwandte Beiträge.

Die beliebtesten Beiträge - Top 5