Informationen für Genießer rund um den Tee

Neuigkeiten, Gedanken und Entdeckungen zum Thema Tee findest du hier im Tee-Tagebuch. Einen guten Tee in der Tasse, anregende Unterhaltung und viel Spaß bei der Lektüre wünscht dir
Stephan Kockmann

Bücher-Tipps für Teefreunde

Auf dieser Seite findest du alle Beiträge zu Tee-Büchern und Interviews mit Tee-Buch-Autorinnen und -Autoren, die bisher im Tee-Tagebuch.de veröffentlicht wurden. Viel Spaß bei der Lektüre!

Teeproben vom Online-Shop Teehaus24

Seit Juli 2015 gibt es den Online-Teeladen Teehaus24, betrieben von der Morkramer & Saad GbR aus Frankfurt am Main. Laut eigener Aussage bieten die Betreiber in ihrem Sortiment eine "feine Auswahl erstklassiger Premium-Tees, darunter einige in Bio-Qualität".

Teeproben von Teehaus24
Sechs Teeproben aus dem Teehaus24.

Mein erster Eindruck


Der Online-Shop ist optisch schön gemacht, über die Namensgebung mag man streiten. Die Teepreise sind aus meiner Sicht durchschnittlich bis günstig. Einen Mindestbestellwert gibt es scheinbar nicht. Ab 30 Euro Warenwert entfallen die Versandkosten in Höhe von 3,90 Euro. Registrierte Neukunden erhalten einen Willkommens-Rabatt in Höhe von 10 Prozent. Die Bezahlung kann per Überweisung, Sofortüberweisung oder mittels PayPal erfolgen. Die Lieferzeit wird mit durchschnittlich drei bis fünf Tagen angegeben.

Angeboten werden derzeit sechs Schwarztees, vier Grüntees, vier Oolongs, ein Weißtee, drei Matcha-Sorten und verschiedenes Tee-Zubehör.

Die angebotenen Matacha-Sorten stammen größtenteils aus China, ein Matcha kommt aus Japan. Hier befürchte ich mit einem Blick auf Herkunft und Preise, dass es sich eher um Koch-Qualitäten handeln wird. Das ist zumindest meine bisherige Erfahrung bei "China-Matcha" und günstigen Japan-Angeboten. Die Spitzenqualitäten kommen noch immer aus Japan und sind deutlich hochpreisiger.

Teeproben aus dem Teehaus24


Ich habe sechs Teeproben aus dem aktuellen Sortiment vorliegen, so dass ich mir von den angebotenen Blatt-Tees ein Bild machen kann.

Die Verpackungen entsprechen dem heutigen Standard: Hellbraune Aromaschutz-Beutel mit integriertem Verschluss. Die Etiketten sind in ihrer Farbgebung auf den jeweiligen Tee-Typ abgestimmt:


  • rot = Schwarztee, in China auch als "roter" Tee bezeichnet
  • grün = Grüntee
  • weiß = weißer Tee
  • blau = Oolong-Tee, der manchmal auch als "blauer" Tee bezeichnet wird


Auf den Etiketten ist jeweils oben das Tee-Shop-Logo zu sehen, darunter der Name des Tees, eine Kurzbeschreibung, die Zutatenliste, das Ursprungsland, die Zubereitungsempfehlung, ggf. die Bio-Logos und der Tee-Typ.

Was mir bei der Zubereitungsempfehlung fehlt, ist die Ziehzeit. Aktuell sind hier nur Teemenge und Wassertemperatur sowie bei Oolong-Tees der Hinweis auf den möglichen Mehrfachaufguss zu finden. Mehrfachaufgüsse sind allerdings auch bei Grüntee und weißem Tee üblich, hier fehlt der entsprechende Hinweis.

Im Tee-Shop selbst sind bisher auch keine weiteren Empfehlungen zur Ziehzeit zu finden. Die Zubereitungsempfehlung liest sich bei allen Tees - bis auf die Wassertemperatur und Teemenge - fast immer gleich. Bei der überschaubaren Anzahl der angebotenen Tees sollten diese Details stärker ausgearbeitet werden, finde ich.

Zudem sind die Herkunftsangaben für einen Premium-Tee teils recht vage. Bei einer Premium-Auswahl würde ich mir wünschen, die genaue Angabe der Plantage und wenn möglich auch der Pflückung zu erhalten, sofern es sich nicht um einen Blend handelt.

Bei eiigen Tees lässt sich die Plantage beziehungsweise die Ernte-Region am Namen ablesen: Risheehat, Belseri, Anxi. Bei anderen Tees finde ich hingegen nur die Angabe "Ursprungsland: China". Leider ist auch in Online-Shop kaum mehr Information zu finden.

Die Teeproben im Detail


Hier die sechs Tees einzeln fotografiert mit ihrem trockenen Blatt:

Pai Mu Tan Belseri Assam CTC-Type

Risheehat Darjeeling Second Flush Anxi Oolong

Milky Oolong Phönix Eyes Jasmin-Tee

Optisch machen die Tees einen guten Eindruck. Das Blatt ist dem jeweiligen Tee-Typ entsprechend schön verarbeitet. Der Oxidationsgrad ist ebenfalls sortentypisch passend. Den Darjeeling Risheehat Second Flush habe ich heute probiert - mir erschien er nach zwei Minuten Ziehzeit rund und mild. Ein passabler Tee für Frühstück oder nachmittägliche Teestunde. Hier lässt sich sicher mit höherer Dosierung und längerer Ziehzeit auch ein kräftigerer Aufguss zubereiten.

Beim Milky Oolong ist der Duft der gerollten Teeblätter sehr intensiv zuckrig, fast wie Zuckerwatte. Das lässt mich vermuten, dass der Tee mit einer Lösung aus Zucker und Milch besprüht worden ist, was für einen Milky Oolong durchaus typisch als Aromatisierungsmethode ist.

Der intensiv zuckrige Duft ist mir persönlich etwas zu viel, das ist aber reine Geschmacksfrage. Mir gefallen sogenannte Milk Oolongs besser, die meist aus Taiwan stammen, und bei denen ein zartes Milcharoma aus dem Teeblatt selbst kommt. Wie gut ein Milky Oolong verarbeitet ist, lässt sich auch daran erkennen, ob das süßliche Milcharoma mehr als einen Aufguss durchhält.

Beim Jasmin Phoenix Eyes ist das gerollte Blatt wunderschön anzusehen, der Duft typisch für Jasmin-Tee. Die Angabe "Aroma von Jasminblüten" und die Form des Teeblatts lassen mich vermuten, dass zur Aromatisierung ein Jasmin-Extrakt aufgesprüht wurde. Das ist ein durchaus gängiges, zeitsparendes Verfahren zur Aromatisierung. Allerdings werden hierbei meines Erachtens Trägeröle für die Aromen vewendet, zu denen mein Magen eher mal "Nein, danke" sagt.

Bekömmlicher, wenn auch aufwändiger in der Herstellung, sind Jasmin-Tees, bei denen Jasmin-Blüten unter die Teeblätter gemischt werden. Später werden die Jasminblüten dann von Hand wieder aus dem Tee herausgelesen. Allerdings wird von manchen Teefreunden kritisiert, dass manche Jasminblüten mit Pestiziden behandelt sind, die auf diesem Weg in den Tee gelangen können. Hier könnte die Auswahl eines Bio-Produkts sinnvoll sein.

Mein Fazit


Das Teehaus24 ist ein Online-Tee-Shop mit einem schönen, wenn auch derzeit überschaubaren Sortiment aus 18 Teesorten und etwas Zubehör. Die Angaben zu den einzelnen Tees sollten detaillierter sein, hier fehlt mir eine Empfehlung für die Ziehzeit und bei einigen Tees der Hinweis auf mögliche Mehrfachaufgüsse. Die Preise sind in Ordnung und die Verpackung sowie Gestaltung der Tee-Verpackung gelungen, auch wenn sich manche der Etiketten an den Rändern wieder von den Teetüten lösen.

Wer neugierig geworden ist, hier geht es zum Online-Shop von Teehaus24. Außerdem gibt es auch Teehaus24-Angebote bei amazon.de.

Eiskalter Genuss: Teeflasche für den Tee-Kaltaufguss

Beim Begriff Eistee denken die meisten Menschen vermutlich an Tetrapacks aus dem Supermarkt oder an stark aufgebrühten, gezuckerten Schwarztee mit Zitrone, der über Eiswürfel geschüttet wurde, um ihn wieder erkalten zulassen. Aber es gibt auch eine andere Möglichkeit, Tee in kalter Form zu genießen. Dazu werden die Teeblätter oder Teebeutel einfach mit kaltem Wasser übergossen und einige Stunden in den Kühlschrank gestellt.

Ist es eine verrückte Idee, Tee mit kaltem Wasser aufzugießen? Nein! Kommt dabei überhaupt ein schmackhafter Tee zustande? Ja!

Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee
"Eisteeflasche" für den Kaltaufguss von Tee.

Im wissenschaftlichen Bereich, zum Beispiel in der Pharmazie, ist dieses Verfahren auch unter dem Fachbegriff "Kaltauszug" oder "Mazeration" bekannt. Es dient dazu, bestimmte Wirkstoffe aus einem festen Stoff (hier Tee) durch die umgebende Flüssigkeit (in diesem Fall Wasser) zu lösen. Durch das kalte Wasser (im Sinne von Raumtemperatur) wird dabei vermieden, dass bestimmte unerwünschte Stoffe gelöst werden. Im Fall des Tees sind das die Bitterstoffe. Durch den Kaltaufguss entsteht ein aromatischer Tee, der auch nach einigen Stunden Ziehzeit nicht oder kaum bitter wird. Besonderes Zubehör brauchst du dafür eigentlich nicht. Aber schönes Zubehör kann den Genuss noch steigern.

Hübsches Zubehör für den Kaltaufguss: die Eis-Tee-Flasche


Vom Tee Kontor Kiel habe ich jetzt zusammen mit einigen Teeproben eine Tee-Flasche erhalten, die sich besonders gut für den Kaltaufguss eignet und dabei auch noch toll aussieht. Die aus Japan stammende Eisteeflasche erinnert stark an eine Weinflasche. Das betont die Ähnlichkeiten zwischen Tee und Wein, die ja durchaus vorhanden sind. So wird der Eistee auch optisch eine schöne, sommerliche Alternative zum Glas Wein. Und wer möchte, kann den kühlen Tee dann auch in Weingläsern servieren.

Der Lieferumfang


Die Teeflasche wird in einem hübsch gestalteten Karton geliefert und besteht aus vier Teilen: Hauptbestandteil ist eine Karaffe aus Borosilikat-Glas, die laut dem beiliegenden Infoblatt bis zu 750 ml Wasser fasst. Auf diesem Glaskörper steckt das Oberteil aus Silikon mit integriertem Kunststoff-Filter und Silikon-"Korken". Die Silikonteile gibt es in den Varianten grün und rot. Ich habe die grüne Variante getestet.

Das Abnehmen und Aufstecken des Silikonteils geht leicht und hält die Flasche dicht verschlossen. Oben im Silikonteil steckt eine Art Silikon-Korken, der mich an die Korken-Konstruktion bei Sherry-Flaschen erinnert - nur dass der Korken hier komplett aus Silikon geformt und innen hohl ist. Auch dieser Korken sitzt passgenau, leichtgängig und dicht an seinem Platz.

Das innen im Silikonteil integrierte Kunststoff-Sieb lässt sich mit einer kleinen Drehung herauslösen, so dass alle Teile für die leichte Reinigung in den Geschirrspüler passen oder schnell von Hand gespült werden können. Die Lochung des Siebs ist relativ fein. Hier musste sicherlich ein Mittelweg gefunden werden, der einerseits möglichst viel Blattgut in der Flasche hält, andererseits aber das Ausschenken des Tees nicht behindert. Ob das funktioniert, erfährst du weiter unten.

Festhalten solltest du die Flasche immer am Glasteil, da der Silikonteil nur aufgesteckt wird, aber keine Gewinde-Halterung hat. Hältst du die Teeflasche am Silikonhals, besteht die Gefahr, dass sich gerade im befüllten Zustand der Glasteil löst und herunterfällt. Zudem solltest du nicht mit einem Metall-Löffel im Glas rühren, da hier ebenfalls das Risiko besteht, das Glas zu beschädigen. Außerdem wird davon abgeraten, mit scheuerndem Reinigungsgerät zu arbeiten, da Glas oder Silikon zerkratzen könnten.

Im Prinzip könntest du den Tee zwar auch mit heißem Wasser aufgießen, allerdings ist das Glas nicht doppelwandig und hat keinen Henkel. So würdest du dir also schnell die Finger verbrennen. Auch das aufgesteckte Silikon-Oberteil würde vermutlich nicht mehr richtig dicht sitzen. Diese Eisteeflasche ist also wirklich nur für den Kaltaufguss geeignet.

Hier siehst du die Flasche und ihre einzelnen Bestandteile:

Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee

Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee

Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee

Im letzten Bild oben sind die kleinen Punkte zu sehen, die die Füllmenge anzeigen: 400 ml, 600 ml bzw. 750 ml. Das ist hier in der Gebrauchsanleitung auch noch einmal zu sehen:

Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee
Ein Teil der Gebrauchsanleitung für die Teeflasche.

Die Gebrauchsanleitung ist leider nur in englischer und japanischer Fassung enthalten. Aber der Gebrauch ist letztlich selbsterklärend: Silikon-Oberteil abnehmen, Tee in den Glaszylinder geben, kaltes Wasser drauf, Silikon-Oberteil wieder aufsetzen und ab in den Kühlschrank. Nach drei bis sechs Stunden ist der Eistee dann genussfertig. Das lässt sich also auch prima abends vorbereiten, so dass der Eistee morgens genussfertig ist.

Ich persönlich würde allerdings keine Früchte- oder Kräutertees für den Kaltaufguss verwenden. Meines Wissens besteht hier die Gefahr, dass sich Keime, im schlimmsten Fall sogar Salmonellen bilden und vermehren können, die nur durch einen Aufguss mit kochendem Wasser und Ziehzeiten von mehr als fünf Minuten zuverlässig abgetötet werden. Bei "echtem" Tee (also aus der Pflanze Camellia sinensis) besteht diese Gefahr aufgrund der Inhaltsstoffe, der Erntemethode und Weiterverarbeitung meines Wissens nicht.

Die zum Lieferzeitpunkt auf dem Glas befindlichen Aufkleber lassen sich leicht und nahezu rückstandslos entfernen. Du solltest sie aber langsam und mit Bedacht abziehen, da sie sonst einreißen können und dann schwerer zu entfernen sind.

Die Eisteeflasche im Praxis-Test


Die Zubereitung ist wie bereits erwähnt simpel: Teeblätter (oder Teebeutel) in den Glasbehälter geben, kaltes Wasser frisch aus der Leitung oder aus dem Wasserfilter drauf, Silikon-Oberteil inklusive Filter und Silikon-Korken aufstecken, ggf. einmal durchschwenken und ab in den Kühlschrank damit:

Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee

Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee


Bevor ich die Flasche in den Kühlschrank gestellt habe, habe ich sie auch einmal mit dem Kopf nach unten über das Spülbecken gehalten: Alles dicht, da tropft nichts heraus. Wie oben in den Fotos zu sehen ist, setzt sich ein Teil der Teeblätter auf dem Boden ab, während ein großer Teil noch an der Wasseroberfläche schwebt. Die Blätter lassen sich in der Flasche sehr schön beobachten.

Ich habe den Tee bewusst etwas höher dosiert und einen Darjeeling First Flush gewählt, wie ich ihn sonst (als Heißgetränk) zum Frühstück genieße. Ich bin gespannt, wie der jetzt kalt aufgegossene Darjeeling in ein paar Stunden aussehen und schmecken wird. Um ein möglichst intensives Geschmackserlebnis zu erhalten, werde ich den Aufguss über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen - also deutlich länger als die drei bis sechs Stunden.

Das Kaltaufguss-Ergebnis


Für meinen kalt aufgegossenen Tee habe ich die Teeblätter großzügig dosiert, also ungefähr die doppelte Menge an Blattgut verwendet, die ich beim Aufbrühen mit heißem Wasser genommen hätte. Außerdem hat der Kaltaufguss über Nacht im Kühlschrank gestanden und bis zu meiner ersten Verkostung somit gute 12 Stunden gezogen. Hier zunächst das Ergebnis im Bild:

Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee

Eisteeflasche - Kaltaufguss von Tee

Das Ausschenken aus der Flasche in eine Servierkanne und die Teeschale klappte vollkommen problemlos. Nur ganz wenige kleine Teeblättchen fanden den Weg durch das Sieb in die Kanne. Der Aufguss zeigt eine schöne, intensive Farbe, die mich an Honig oder Apfelsaft erinnert. In der kleinen Glasschale, aus der ich den Tee verkostet habe, wirkte der Tee heller.

Geschmacklich ist der Aufguss sehr aromatisch mit ein ganz wenig Bitterkeit, die in diesem Fall aber auf die hohe Dosierung und sehr lange Ziehzeit zurückzuführen sind. Normal dosiert und bei einer Ziehzeit von drei bis sechs Stunden, dürft der Tee eigentlich keine Bitterstoffe enthalten, trotzdem aber bereits ein schönes, volles Aroma bieten.

Wer keine Lust auf kalten Tee hat, der kann (auch wenn es frevelhaft klingt) diesen Kaltaufguss zur Not auch in der Mikrowelle erhitzen. Du solltest dabei aber möglichst ein abgedecktes Gefäß verwenden, damit die aromatischen Stoffe des Tees beim Erhitzen nicht verfliegen. Sicher nicht im Sinne des Erfinders - aber es funktioniert und schmeckt!

Mein Fazit


Die Eisteeflasche ist ein optisches Highlight für den Kaltaufguss von Tee, das auch in seiner Funktionalität überzeugt. Die Tee-Blätter lassen sich sehr gut beobachten, die Farbe des Tees kommt schön zur Geltung und du kannst direkt aus der Flasche servieren oder - so wie ich es gemacht habe - den Tee in eine Servierkanne umfüllen. Als Trinkgefäß passen hier sowohl Weingläser als auch doppelwandige Teeschalen aus Glas, die dem kühlen Tee dann auch beim Genießen den richtigen Rahmen geben.

Die Zubereitung als Kaltaufguss ist für fast alle Teesorten geeignet (ausgenommen Früchte- und Kräuteraufgüsse). Probier es einfach mal mit einem deiner Lieblingstees aus. Du wirst ganz neue Seiten am Tee entdecken, da die Bitterstoffe gar nicht oder nicht so stark gelöst werden wie bei einem Aufguss mit kochendem Wasser. Mit Teemenge und Ziehzeit musst du etwas experimentieren, bis du den für dich optimalen Geschmack herauskitzelst. Du kannst dir ja problemlos während der Ziehzeit immer mal ein kleines Tässchen Tee aus der Flasche einschenken und probieren.

Ob das Ergebnis bei aromatisierten Tees überzeugen kann, weiß ich nicht, da ich diese generell nicht trinke. Aber wie heißt es so schön: Versuch macht klug!

Bezugsquellen


HARIO Eisteeflasche (grün) beim Tee Kontor Kiel
HARIO Eisteeflasche (rot) beim Tee Kontor Kiel

HARIO Eisteeflasche (grün) bei amazon.de
HARIO Eisteeflasche (rot) bei amazon.de

Neuigkeiten beim Tee-Abo von Cuppabox

Über das Tee-Abo-Angebot von Cuppabox hatte ich im April bereits berichtet. Inzwischen hat der Anbieter die Auswahlmöglichkeiten für die Tees erweitert: Neben der Wahl der bevorzugten Teesorten (Grüntee, Schwarztee, Früchtetee, Kräutertee, Rooibos-Tee) besteht jetzt auch die optionale Möglichkeit für dich, die Grün- und Schwarztees mit oder ohne Aromatisierung zu wählen.

Damit ergeben sich drei Optionen: Du lässt dich überraschen oder du bekommst nur die Aromatees oder du bekommst nicht-aromatisierte Bio-Tees. So dürfte für jeden Geschmack ein passendes Paket auswählbar sein. Der geringe Aufpreis von 2,99 Euro je Cuppabox für die nicht-aromatisierten Tees in Bio-Qualität ist dabei zu verschmerzen.


Cuppabox-Paket Ausgabe Juli 2016


Gerade habe ich die Juli-Box erhalten, die erstmalig vom Tee Kontor Kiel bestückt wurde. Das Tee Kontor Kiel kennst du eventuell schon aus meinen Tee-Shop-Tipps sowie aus dem Interview mit Angelika Hartleib, die zusammen mit ihrem Mann Jan-Oliver Hartleib im Kieler Teeladen die Geschäfte führt.

Packen wir die Box doch einfach gemeinsam aus:



Aufmachung und Verpackung der Box sind identisch zu der bereits vorgestellten Box aus dem März 2016 - der Inhalt wechselt allerdings von Monat zu Monat. In meiner Juli-Cuppabox sind vier nicht-aromatisierte Bio-Tees enthalten, vier kleine Holzlöffel, liebevoll von einer gefalteten Serviette umhüllt, dazu ein Bonbon sowie zwei Info-Karten:





Hier die Tees aus meiner Box im Detail:

 

 

Machen wir die Tee-Packungen doch gleich mal auf:

 

 

Der Bio-Sencha hat mich besonders überrascht, weil das trockene Blatt einen ganz dezenten Duft nach frisch gebackenen Plätzchen verströmt. Spannend! Alle vier Tees machen einen sehr guten Eindruck - aber das habe ich vom Tee Kontor Kiel auch nicht anders erwartet.

Die Holzlöffel in der Serviette spielen auf das Thema "Sommer-Picknick" an. Du kannst sie aber auch zum Portionieren der vier Tees verwenden, wenn du gerade kein Picknick planst.

Mein Fazit


Die Juli-Ausgabe der Cuppabox enthält insgesamt 100 Gramm toller Bio-Tees und kleine Beigaben, die den Geschenk-Charakter der Box abrunden. Der Preis von 12,98 Euro (9,99 Euro plus Aufpreis von 2,99 Euro für die nicht-aromatisierten Bio-Tees) ist ein Schnäppchen. Der Versand und optional eine individuell beschriftete Geschenkkarte sind in diesem Preis bereits enthalten!

Durch die neuen Auswahlmöglichkeiten kommen Liebhaber nicht-aromatisierter Tees nun genauso auf ihre Kosten wie diejenigen, die aromatisierte Tees bevorzugen.

Die Flexibilität des Abos (monatlich kündbar, monatlich änderbare Versandadresse, Pausierungsmöglichkeit bis zu sechs Monaten) sind kundenfreundlich und machen die Entscheidung für ein Tee-Abo leicht. Damit ist das Angebot von Cuppabox jetzt umso mehr ein Tipp für alle Tee-Neugierigen, die sich selbst oder andere monatlich mit neuen Tees überraschen und beschenken möchten.

Wie ich bereits im ersten Test schrieb: Eine interessante Idee, die gut umgesetzt wurde!

Bestellmöglichkeit und Gutschein-Aktion


Du kannst die Cuppabox hier bestellen und mit dem folgenden Gutscheincode 15% Rabatt auf die erste Box erhalten: TEETAGEBUCH15 (Gutscheincode gültig bis 31.10.2016).

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